PSAgA

Was ist PSAgA?

Auf Dächern, Gerüsten, Leitern, Fassaden und anderen Bereichen mit Absturzgefahr ist hochwertige und normgerechte persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) unerlässlich. Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz wird verwendet, um sich gegen Stürze aus lebensgefährlichen Höhen zu sichern und ist eine individuelle Schutzmaßnahme, die von der Berufsgenossenschaft vorgeschrieben wird, wenn kollektive Sicherheitsmaßnahmen wie Seitenschutz nicht umsetzbar sind.

In ihrer grundlegendsten Form besteht die PSAgA aus einem Auffanggurt oder einer Auffangweste, die über ein Verbindungsmittel wie ein Sicherungsseil mit einem Seilsicherungssystem oder einem Anschlagpunkt verbunden ist und so für Absturzsicherung sorgt. Es gibt verschiedene Systeme: Rückhaltesysteme, Auffangsysteme und Rettungssysteme.

PSAgA für jede Branche

Ab welcher Höhe ist die PSAgA erforderlich?

Die Verwendung persönlicher Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) hängt im Allgemeinen von der Höhe des potenziellen Absturzes ab. Grundsätzlich ist sie ab einer Absturzhöhe von 1 Meter vorgeschrieben. Jedoch können auch andere Faktoren eine Rolle spielen. Zum Beispiel kann in Gegenwart eines Kollektivschutzes wie einem Geländer die Nutzung einer PSAgA möglicherweise entfallen. Eine weitere Richtlinie besagt, dass Absturzsicherung erforderlich ist, wenn sich ein Arbeitnehmer während der Tätigkeit bis zu 2 Meter der Absturzkante nähert.

Wichtig!

Wenn sich ein Arbeitnehmer in der Nähe eines Untergrunds befindet, in den er versinken kann, wie z.B. Wasser oder ein Getreidesilo, muss bereits ab 0 Metern Höhe eine PSAgA verwendet werden.

Um die passende PSAgA auszuwählen, empfiehlt es sich, sich von einem Fachmann beraten zu lassen. Dabei müssen verschiedene Aspekte berücksichtigt werden, nicht nur die Eignung für die spezifischen Arbeitsbedingungen, sondern auch die Fähigkeit, im Falle eines Absturzes eine schnelle und sichere Rettung zu ermöglichen.

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Schwerwiegende Folgen bei Abstürzen aus geringen Höhen!

Auch Stürze aus geringen Höhen, können schwere Verletzungen wie Knochenbrüche, Kopfverletzungen und innere Blutungen verursachen. Sie werden oft unterschätzt, sind jedoch hochgefährlich.

Wo wird die PSA gegen Absturz verwendet?

In zahlreichen Arbeitsbereichen und -umgebungen ist die Gefahr eines Absturzes erheblich. Durch eine gründliche Gefährdungsbeurteilung können diese Risiken identifiziert werden. Anschließend können geeignete Maßnahmen ergriffen und passende Absturzsicherungssysteme ausgewählt werden, um das Absturzrisiko zu minimieren.

Arbeitsbereiche und -tätigkeiten mit Absturzgefahr:

  • Montagesituationen ohne Kollektivschutz

  • an/auf Gebäuden, Fassaden, Dächern und Windanlagen

  • auf Maschinen und erhöhten Anlagenteilen

  • in Hochregallagern

  • auf Krananlagen, Fahrzeugen

  • im Stahl-, Holz- und Elementbau

  • an/auf Bäumen

  • an Masten und Freileitungen

  • Auf- und Abstieg auf Leitern und Steigleitern

  • auf steilem Gelände

  • in/an Silos, Schächten, Kanalisationen usw.

Bestandteile der PSAgA

Häufige Fragen

FAQ

Wann ist PSAgA zu tragen?

Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz (PSAgA) ist unerlässlich für alle Personen, die in absturzgefährdeten Bereichen arbeiten, also z. B. Gerüstbauer*innen, Dachdecker*innen, Höhenretter*innen oder Industriekletterer*innen.

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